Robin Dutt, Trainer bei Bundesligist SC Freiburg, verordnet seinen Spielern ein Gehirntraining für den Klassenerhalt. Warum er das macht, erklärt der Fussballdozent in der «Basler Zeitung».Ein Ausschnitt:Jeder Mensch nutzt seine 100 Milliarden Gehirnzellen anders, aber nicht viele schöpfen diese riesigen Möglichkeiten auch nur annähernd aus. Deshalb setzt Dutt auf die Methode Life Kinetik. Der Mensch erhält visuelle und koordinative Aufgaben gestellt. Durch das Bearbeiten dieser Aufgaben stellt das Gehirn neue Verbindungen (Synapsen) her. Je mehr Vernetzungen im Gehirn angelegt sind, desto höher ist die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Kinder werden kreativer, Schüler konzentrierter, Sportler leistungsfähiger, Berufstätige stressresistenter und Senioren aufnahmefähiger und geschickter im Umgang mit Gefahrensituationen.Weiter heisst es:«Mit Life Kinetik wollen wir erreichen, dass Spieler auf dem Platz komplexe Handlungen schneller verarbeiten und Lösungen finden», umschreibt Dutt sein primäres Ziel. Eine Aufgabe ist beispielsweise, in beiden Händen je einen Ball zu halten, sie dann beide in die Luft zu werfen und mit gekreuzten Armen aufzufangen.In anderen Sportarten wie Biathlon und Schwimmen gehören solche Übungen übrigens schon länger zum Training.
Wozu ist Kreativität gut? Ist es nur eine Spielerei oder hat es auch einen Nutzen für den Endverbraucher? Viele Kreative unterschätzen ihre Macht, die sie mit ihrer Kreativität und Innovationskraft ausüben können. "Peaks of creativity" können innerhalb von Tagen eine ganze Branche auf den Kopf stellen. Innerhalb von Wochen können kreative Trends die ganze Welt beherrschen. Viele lachen sich tot über das überkreative Gehabe und Getue auf den Laufstegs von Paris und glauben die Kollektionen wären nur was für russische Milliardärstöchter oder für Modells mit Kleidergröße 36. Viele Marketingleiter spotten über die prämierten Cannes-Werbespots, weil sie denken, das wären Spots von Werbern für Werber - und sie hätten nichts mit der realen Werbewelt zu tun.Komplett falsch!Der folgende Ausschnit aus DER TEUFEL TRÄGT PRADA ist mein Lieblings-Ausschnitt. Auf banale Art und Weise erklärt er wie geniale künstlerische Kreativität innerhalb von Tagen sogar die billigsten Discount-Labels beeinflussen kann.
Heute erschien in der WELT ein Artikel über Kreativitätsforschung, in dem leider überhaupt nichts neues stand. Dafür aber eine geniale Bildstrecke von Büros, Möbeln und Arbeitsräumen in/mit denen kreatives und innovatives Denken gefördert wird. Besonders hat mir die Rutsche und der Tischtennistisch bei Red Bull gefallen!Hier geht's zu den Bildern!Das Rutschen von einer Etage zur anderen soll bei Red Bull den Spaßfaktor am Arbeitsplatz erhöhen. Wenn ein Bürogebäude - so wie hier - die Unternehmensphilosophie widerspiegeln soll, spricht man von Corporate Architecture.
Via WISSENSCHAFT AKTUELL:Eine Zeitlang im Ausland zu leben, kann die eigene Kreativität stark erhöhen - besonders, wenn es sich um Länder handelt, in denen eine ganz andere Kultur gelebt wird. Dies konnte jetzt ein internationales Forscherteam in Experimenten belegen, die sie im "Personality and Social Psychology Bulletin" beschreiben."Obwohl der kreative Output typischerweise definiert wird als etwas Neues und Nützliches, beinhaltet der Akt oder der Prozess des kreativen Schaffens eine Reihe von verschiedenen Faktoren und Mechanismen, von denen jeder einzelne und jede Kombination zwischen ihnen zu einer kreativen Leistung führen kann", schreiben William Maddux, Hajo Adam und Adam Galinsky. "Diese kreativen Prozesse bestehen im Schaffen neuer Ideen, der Fähigkeit, ein und dasselbe Problem auf verschiedene Weise zu lösen, in neuen Einsichten in bestehende Probleme, in der Destabilisierung routinemäßiger Wissensstrukturen und der Fähigkeit, verschiedene Idee neu miteinander zu verknüpfen."Weiter heisst es:Die Versuchsteilnehmer wurden in zwei Gruppen geteilt: in diejenigen, die längere Zeit in einem kulturell deutlich anderen Land gelebt hatten, und jene, deren Mitglieder nie längere Zeit (außer als Touristen) in einem anderen Land verbracht hatten. Beide Gruppen sollten Aufgaben lösen, die ein gewisses Maß an Kreativität erforderten, etwa Beschreibungen eigener Erlebnisse, Erinnerungen an bestimmte Situationen oder Wortergänzungen durch Assoziationen. Es zeigte sich, dass die erste Gruppe die Aufgaben besser lösen konnte. Während jene, die aus ihrem Land nie für längere Zeit herausgekommen waren, auf bewährte Routinen zurückgriffen, um die Aufgaben zu lösen, konnten die Versuchspersonen mit Auslandsaufenthalt alte Routinen aufbrechen und neue Strategien zur Lösung der Aufgaben entwickeln.
Heute mal populärwissenschaftlicher Boulevardjournalismus. Trotzdem nicht uninteressant, was bei FitforFun zu lesen ist:Eine schwedische Studie hat herausgefunden, dass ein dicker Bauch negative geistige Auswirkungen hat. „Wir haben bewiesen, dass Übergewicht in der Lebensmitte negative Auswirkungen auf Gedächtnis und Intellekt hat. Weiter verschwinden diese geistigen Fähigkeiten bei Menschen, die im mittleren Lebensalter übergewichtig waren, nachweislich schneller im Alter“ schreibt Co-Autorin Anna Dahl vom Institut für Gerontologie der Universität Jönköping. In Tests zeigten Personen mit einem hohem Body Mass Index ab 30 geringere Gedächtnisleistung und geistige Flexiblität als gleichaltrige Personen mit niedrigerem BMI. Hinzu kommt ein steigendes Risiko zu Demenzerkrankungen im Alter, wie zum Beispiel Alzheimer. Die Untersuchungen wurden an 1151 eineiigen Zwillingen durchgeführt, um eine direkte Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu garantieren. Dabei schnitten Übergewichtige mit zunehmendem Alter in den Tests deutlich schlechter ab als ihre normalgewichtigen Geschwister.Also liebe Kreative:Bloß nicht dick und träge werden und gleich ins Fitness-Studio!Weird Al Yankovic - I'm FatHochgeladen von Usher1985. - Sieh mehr Komedie Videos.